Gelungener Eltern-Informationsabend zum Thema Chancen der dualen Ausbildung

 

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Über 100 Eltern und Schüler nahmen an der Informationsveranstaltung teil, die die Allianz Bildung & Lernen in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf und der Handwerkskammer Düsseldorf am 22. März angeboten hat. Frau Monika Breuer, Ausbildungsberaterin bei der Industrie- und Handelskammer, und Herr Rainer Weißmann, Ausbildungsberater bei der Handwerkskammer, haben die Chancen und Karrieremöglichkeiten der dualen Ausbildung aufgezeigt und ermutigt diesen Weg zu gehen. In ihren Ausführungen wurde deutlich, dass die duale Ausbildung für viele Schüler ein guter Weg in die Berufswelt ist.20180322_Elterninfo02

Besonders in einer Zeit, in der mehr als die Hälfte eines Geburtsjahrganges das Abitur macht und ein Studium beginnt, ist es für Eltern wichtig zu wissen, welche Möglichkeiten es für ihre Kinder gibt sich nach einer Ausbildung, zum Teil berufsbegleitend, weiterzubilden. Die Weiterbildung zum Fachwirt oder Meister entspricht einem Bachelorabschluss und die geprüften Betriebswirte und strategischen Professionals entsprechen dem Abschluss eines Masters.

20180322_Elterninfo03Die hohe Zahl der Ausbildungs- und Studienabbrecher macht deutlich, dass im Vorfeld der Entscheidung wie es nach der Klasse 10 weitergehen kann, die Neigung, die Fähigkeiten und der Lerntypus des Schülers in den Blickpunkt rücken. Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Schüler sich mit den Berufsbildern beschäftigen, um konkrete Vorstellungen zu entwickeln.

Im Anschluss an den Vortrag der Ausbildungsberater stellte Frau Richter-Rose die verschiedenen Angebote der Allianz Bildung & Lernen dar.

Eltern und Schüler hatten danach die Gelegenheit sich persönlich zu informieren oder Fragen zu stellen.

 

Die wichtigsten Informationen sind in der beigefügten Präsentation zusammengefasst:

 

 

Schüler machen Dumeklemmer

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Schülerinnen und Schüler der Martin-Luther-King-Gesamtschule hatten die Gelegenheit, in der Metzgerei Möllmann einen Blick in die Produktion zu werfen. Herr Kessler und sein Geselle führten die Schülergruppe nicht nur in die Grundregeln der Hygiene und der Wurstproduktion ein, sondern erzählten ihnen auch die Legende des heiligen Suitbertus, dem die Ratinger den Daumen im Stadttor eingeklemmt haben. Dass mit Hilfe von Daumenschrauben im Mittelalter in Ratingen Geständnisse und Geheimnisse "erfoltert" wurden, liefert eine weitere Erklärung, dass Ratinger Dumeklemmer genannt werden. Und so kam eine ausgezeichnete Wurstspezialität der Metzgerei Möllmann zu ihrem Namen.

Die Schülerinnen und Schüler durften aber nicht nur schauen, sondern sich selbst an der Wurstproduktion versuchen. Der Rezeptur entsprechend muss das Fleisch gewogen, bearbeitet und gewürzt werden. Die wohl schwierigste Aufgabe war, diese Fleischmasse, das sogenannte Brät mit einer Maschine in den Saitling zu füllen und die Würstchen abzudrehen. Was im ersten Augenblick etwas Überwindung gekostet hat, ging dann so leicht von der Hand, dass schnell echte Dumeklemmer für die Räucherkammer vorbereitet waren. Um den Arbeitsprozess zu vervollständigen, wurden auch noch fertige Dumeklemmer-Würstchen abgepackt, eingeschweißt und etikettiert.

Herr Kessler hat dann anschaulich über die Herkunft der Tiere, die verschiedenen Qualitäten in Abhängigkeit von Haltung und Produktionswegen berichtet. Die Schüler konnten zu Betrieb und Ausbildung im Fleischerhandwerk ihre Fragen stellen und sind mit neuen und praktischen Erfahrungen wieder in die Schule zurückgekehrt.

20180316-moellmann03Herzlichen Dank für diese Einblicke in den Betrieb!

Die Verteilung der Dumeklemmer-Würstchen am folgenden Tag in der Innenstadt musste leider wetterbedingt abgesagt werden.

 

 

Bau Dein Ding - Der BauBus.

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20180126 Baubus2Vier Tage machte der BauBus vom Bauindustrieverband NRW e.V. halt in Ratingen und verschaffte Schülern an zwölf interaktiven Stationen einen Einblick in die verschiedenen Berufe der Bauindustrie. Täglich waren jeweils drei Schülergruppen von der Martin-Luther-King-Gesamtschule, der Käthe-Kollwitz-Schule, der Friedrich-Ebert-Schule und der BOJE im BauBus unterwegs.

Immer zu zweit, denn am Bau ist Teamarbeit besonders gefragt, mussten die Schüler Aufgaben lösen. Gregor Patora und Hans-Günter Gonstala vom Bauindustrieverband NRW e.V. erklärten den Schülern alles und standen für Fragen zur Verfügung. An den einzelnen Stationen waren verschiedene Fähigkeiten gefragt: so musste der Bus vermessen, das Volumen berechnet, mit einem Modellkran Klötze gestapelt – auch an den großen Geräten ist eben Fingerspitzengefühl gefordert – sowie Baumaterialien und Werkzeuge einzelnen Gewerken zugeordnet werden.

Auf einer beweglichen Plattform waren die Jugendlichen auf einer virtuellen Baustelle unterwegs und der simulierte Bungee-Sprung vom Kran verschaffte die Perspektive von oben über das Baugelände.

 

20180126 Baubus3Seinen Standort fand der BauBus auf dem Gelände der AMAND Unternehmensgruppe, einem Familienunternehmen mit Sitz in Ratingen, das im Straßenbau, Tiefbau, Brückenbau aber auch in den Bereichen Umwelttechnik und Landentwicklung tätig ist. Da konnten die Schüler nicht nur im BauBus Bauberufe erleben, sondern sahen auf dem Betriebsgelände Baumaschinen und Baufahrzeuge aller Art. Die Geschäftsführer Ekkehard Wurm und Jörg Wieck warben bei den Schülern für Interesse an Bauberufen, denn nur sieben von zwölf Ausbildungsstellen konnten für das aktuelle Ausbildungsjahr besetzt werden. Abitur und Studium sind keine Voraussetzungen. Es gibt aber im Anschluss an die Ausbildung die Möglichkeit auch ohne Abitur zu studieren. Dies erstaunte die Schüler genauso wie die Tatsache, dass die Auszubildenden bereits während der Ausbildung gut bezahlt werden.20180126 Baubus4

 

Die Schüler waren sehr neugierig und konnten viel erfahren und erleben. Der reibungslose Ablauf ist der guten Organisation durch den Bauindustrieverband NRW e.V. und die enge Zusammenarbeit mit der AMAND Unternehmensgruppe zu verdanken.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten!

 

Gelungenes Neujahrstreffen der Allianz Bildung &Lernen.

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Bildungspaten, Lehrer, Freunde und Förder der Allianz Bildung & Lernen (ABL) kamen am 25. Januar zu einem Treffen in ungezwungener Atmosphäre zusammen. Für den Vorstand begrüßte Heike Heil ganz besonders den stellvertretenden Bürgermeister Wolfgang Diedrich, Felicitas Daum vom Flughafen Düsseldorf, Andreas Todesco von der Alice und Hans Joachim Thormählen Stiftung sowie Dr. Thomas Franke von der Ruhrstiftung Bildung und Erziehung.

Herr Diedrich dankte den zahlreichen ehrenamtlichen Bildungspaten für ihr Engagement, mit dem sie Schülern helfen, ihre Defizite auszugleichen und so ihre Bildungschancen zu verbessern. Dieses Engagement bereichert die Schüler über die sichtbaren verbesserten Noten mit vielfältigen Lebenserfahrungen.20180125 Neujahrstreffen2 Besonders hob er den ehrenamtlichen Einsatz von Schülern der Höheren Handelsschule hervor, die sich ein Jahr lang jede Woche intensiv mit einem Grundschüler befasst haben. Dafür überreichte er ihnen den Engagementnachweis des Landes NRW. Dazu bekamen die Schüler-Bildungspaten eine bunte Glasmurmel überreicht.

Maymol Devasia-Demming erklärte, dass es mit einer Bildungspatenschaft so ähnlich sei wie mit einer Murmel. Auf den ersten Blick ist sie unscheinbar, aber gezielt in Bewegung gesetzt, gibt sie den Anstoß für Veränderung und lässt Ziele erreichen. Und wer bekommt keine leuchtenden Augen beim Anblick von Murmeln? Sie sind eben ein Schatz, den man mit sich trägt und der das Leben reich macht. Bildungspaten schenken ihren Patenkindern Zeit und Lebenserfahrung, setzen etwas in Bewegung und erreichen Ziele gemeinsam mit ihnen.

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Felicitas Daum überbrachte dem Verein eine großzügige Spende des Flughafens Düsseldorf und danke ihrerseits für das große Engagement für die Verbessrung der Bildungs-und Berufschancen. Die Alice und Hans Joachim Thormählen Stiftung sowie die Edith-Esser-Stiftung, eine Treuhandstiftung der Ruhrstiftung Bildung und Erziehung unterstützen die ABL ebenso. Deren Vertreter nutzen das Neujahrstreffen für den persönlichen Austausch mit Bildungspaten und anderen Beteiligten. Bei einem Imbiss wurden zahlreiche gute Gespräche geführt.