Charity-Walk des Suitbertusgymnasiums

 

20180831 Patrozinium Suitbertus 1Die Abiturientia 2018 des Erzbischöflichen St. Suitbertus Gymnasiums in Düsseldorf-Kaiserswerth haben kurz vor Ende ihrer Schulzeit im März 2018 einen Charity-Walk veranstaltet. Über 900 Schüler liefen bis zu 20 km rechts und links des Rheins an einem sonnigen aber sehr kalten Frühlingstag für einen guten Zweck. Die von den Schülern eingeworbenen Sponsorengelder waren nicht nur vorgesehen für das Partnerprojekt Lebenszeichen Afrika e.V., in dem sich die Schülerschaft der Schule bereits seit Jahren engagiert und mit deren Unterstützung in Uganda eine Schule und eine Ausbildungszentrum für Krankenschwestern gebaut und getragen wird. Neben einem Kinderhilfsprojekt auf den Philippinen sollte auch die Allianz Bildung & Lernen unterstützt werden.20180831 Patrozinium Suitbertus 2

Bei der Spendenübergabe im Herbst begründeten die Schüler ihre Unterstützung damit, dass es Ihnen wichtig ist, den Blick auf die Nachbarschaft zu richten und da zu unterstützen, wo Kindern und Jugendlichen bessere Bildungschancen ermöglicht werden.
Mit dieser großzügigen Spende tragen die Schülerinnen und Schüler dazu bei, die verschiedenen Angebote nachhaltig zu sichern.

Wir danken für dieses Engagement!

 

 

 

 

Betriebsbesichtigung Zentrallabor MVZLM Ruhr GmbH, Essen

 

20181115 BetriebsbesichtigungMVZLM 1Wir Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen hatten am 15.11.2018 die großartige Gelegenheit mit der Allianz Bildung & Lernen einen informationsreichen Nachmittag im Medizinischen Versorgungszentrum für Labormedizin und Mikrobiologie (MVZLM) in Essen zu verbringen und damit über unsere berufliche Zukunft nachzudenken.

Nach der Ankunft wurden wir von Frau Schilling vom Personalmanagement und Frau Planz, POCT-Koordinatorin, freundlich aufgenommen und in das Labor geführt. Dort wurden wir von ihnen in 2 Gruppen eingeteilt und die Besichtigung ging los.

Der Rundgang im Labormedizinischen Bereich fing mit den Grundkenntnissen eines Laboranten an. Bei jeder „Station“ des Labors 20181115 BetriebsbesichtigungMVZLM 2präsentierte eine andere Laborantin ihren jeweiligen Arbeitsbereich. Komplexere Wörter oder Verfahren wurden uns einfach erklärt, Fragen, die wir stellten genauestens beantwortet. Die Mitarbeiter zeigten uns Blut- sowie Urinproben unbekannter Patienten und erklärten uns, wie man diese deutet. Sie ließen uns praktische Erfahrungen sammeln durch das Ansehen einer Probe unter einem Mikroskop und am Computer. Im Labormedizinischen Bereich ging es hauptsächlich um die Verarbeitung und Diagnostik von Proben.

20181115 BetriebsbesichtigungMVZLM 3Von dort aus gelangten wir in den Mikrobiologischen Bereich, wo eine nette Laborantin die Führung übernahm und uns alles über ihre Tätigkeit erzählte. In der Mikrobiologie wird mit Mikroorganismen und Bakterien gearbeitet. Infektionen und Bakterien werden erkannt und Medikamente, die diese bekämpfen, getestet. Hier durften wir wieder durch ein Mikroskop gucken, wo man eine Probe mit einer Blutvergiftung sehen konnte. Sie schilderte uns jedes Verfahren im Labor, zeigte uns die Instrumente und Maschinen, die dort benutzt werden und bebrütete Bakterienproben, die sie vorher angefertigt hatte.

Das Alltagsleben im Labor wurde uns umfassend geschildert, so konnten wir dann im Nachhinein für uns entscheiden, ob dies für uns geeignet wäre.

Als die Besichtigung zu Ende war, bekamen wir von Frau Schilling zusätzliche Informationen zu Ausbildung und Aufstiegsmöglichkeiten in diesem Beruf, Voraussetzungen und Konsequenzen sowie Praktikumsmöglichkeiten im Betrieb.

Insgesamt war es eine sehr lehrreiche Besichtigung mit einem eindrucksvollen Einblick in das Leben Medizin-Technischer Assistenten.

Bianca Horvath

Schülerin der Martin-Luther-King- Gesamtschule

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Berufsparcours

 

20181011-DSCF3700bWo sonst im Autohaus Sahm Gebrauchtwagen stehen, konnten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 9 der Martin-Luther-King-Schule, der Käthe-Kollwitz-Schule und der Friedrich-Ebert-Schule beim Berufsparcours an über 20 Stationen ihr Geschick bei der Ausführung der gestellten Aufgaben testen und verschiedene Berufe kennenlernen. Großes und kleines Werkzeug kam zum Einsatz, aber auch kniffelige Aufgaben, die Geduld und Ausdauer erforderten, mussten gelöst werden. Die Rückmeldung der Jugendlichen fiel sehr positiv aus. Auch die Vertreter der beteiligten Unternehmen waren mit der Durchführung des Parcours und der Beteiligung der Jugendlichen zufrieden. So mancher Ausbilder hat talentierte Jugendliche persönlich angesprochen und zu einem Praktikum eingeladen.20181011-DSCF3708b

Der Berufsparcours wurde durchgeführt als Kooperationsveranstaltung des Technikzentrums Minden - Lübbecke e. V., das seit 20 Jahre Berufsparcours wie diesen und weitere Angebote bundesweit anbietet, des Unternehmensverbands Ratingen e.V. und METALL NRW, Arbeitgeberverbände die sich um die Sicherung von Fach- und Nachwuchskräften sorgen sowie der Allianz Bildung & Lernen e.V., die in den beteiligten Schulen Angebote zur Berufsorientierung macht und Jugendliche mit ehrenamtliche Bildungspaten und JOBcoaches individuell unterstützt.

Bei diesem zweiten Berufsparcours in Ratingen hat sich die Anzahl der beteiligten Firmen mehr als verdoppelt. Neben technischen Berufen konnten die Schüler auch den Beruf des Forstwirtes, der Drogistin und kaufmännische Berufe kennenlernen.

Die Kosten für die Durchführung wurden zu gleichen Teilen von der Agentur für Arbeit Mettmann und der Dumeklemmer-Stiftung, die Bürgerstiftung in Ratingen, getragen.

20181011-DSCF3736bWolfgang Mai, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Mettmann, und Ina Bisani, Vorsitzende der Dumeklemmer-Stiftung, haben sich bei einem Rundgang und in Gesprächen mit Mitarbeitern der Unternehmen sowie der Jugendlichen vom Format und der Resonanz überzeugt und den Berufsparcours als ein gutes Format für Jugendliche bei der Berufsorientierung gelobt.

Das gemeinsame Ziel aller Kooperationspartner und Förderer ist es, ein jährliches Angebot in Ratingen zu etablieren, an dem sich die lokalen Unternehmen und Betriebe aus verschiedenen Berufsfeldern beteiligen. Diese haben so die Chance, in kurzer Zeit einen geschulten Blick auf viele junge Menschen zu werfen, um Talente zu entdecken und persönlich anzusprechen. Gleichzeitig werben sie für ihre Unternehmen und ihre Branche, informieren über die duale Ausbildung und schaffen für die Schüler und Schülerinnen Chancen im Übergang von Schule und Beruf. Die Palette der Berufe und die Zahl der Stationen ist noch ausbaufähig. Wünschenswert ist die Beteiligung des Handwerks beim Berufsparcours.

 

 

 

 

Dankeschön-Ausflug mit ehrenamtlichen Bildungspaten, JOBcoaches und Vereinsmitgliedern

 

20180930-FührungKaiserswerth1Als DANKESCHÖN für den unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz als Paten, JOBcoaches oder im Hintergrund im Verein hat der Vorstand zu einem gemeinsam Ausflug eingeladen.

Das Ausflugsziel Kaiserswerth liegt fast vor der Haustür und ist den meisten nicht unbekannt. Bei herrlichstem sonnigem Herbstwetter war der Parkplatz an Sankt Swidtbert der Ausgangspunkt für den Besuch.

Herr Hans Müskens verstand es bei einem Sparziergang über die Geschichte und die Besonderheiten dieser 20180930-FührungKaiserswerth2ehemaligen Insel zu berichten. Bastionen, Kaiserpfalz und die Suitbertus-Basilika sind nicht zu übersehen und prägen Kaiserswerth. Weniger bekannt ist das Leben und Wirken des Friedrich von Spee vor mehr als 400 Jahren. Der Besuch des wohl schönsten Gartens hinter einem Torbogen am Stiftsplatz beeindruckte mit der großen Buche, die wohl schon zu Spees Zeit gepflanzt wurde, und Einblicken in das Archiv der Friedrich-von-Spee-Gesellschaft.

Herr Müskens hat so fesselnd und kurzweilig erzählt und die Geschichte erlebbar gemacht, dass der geplante zweite Teil zu Theodor Fliedner vertagt wurde.

Diesen wunderschönen Nachmittag haben wir im regen Austausch miteinander im Cafe ausklingen lassen und haben uns mit der Aussicht auf eine Fortsetzung wieder in die neue Arbeitswoche verabschiedet.

Ganz herzlichen Dank an dieser Stellen Hans Müskens!


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