Berufsparcours

 

20181011-DSCF3700bWo sonst im Autohaus Sahm Gebrauchtwagen stehen, konnten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 9 der Martin-Luther-King-Schule, der Käthe-Kollwitz-Schule und der Friedrich-Ebert-Schule beim Berufsparcours an über 20 Stationen ihr Geschick bei der Ausführung der gestellten Aufgaben testen und verschiedene Berufe kennenlernen. Großes und kleines Werkzeug kam zum Einsatz, aber auch kniffelige Aufgaben, die Geduld und Ausdauer erforderten, mussten gelöst werden. Die Rückmeldung der Jugendlichen fiel sehr positiv aus. Auch die Vertreter der beteiligten Unternehmen waren mit der Durchführung des Parcours und der Beteiligung der Jugendlichen zufrieden. So mancher Ausbilder hat talentierte Jugendliche persönlich angesprochen und zu einem Praktikum eingeladen.20181011-DSCF3708b

Der Berufsparcours wurde durchgeführt als Kooperationsveranstaltung des Technikzentrums Minden - Lübbecke e. V., das seit 20 Jahre Berufsparcours wie diesen und weitere Angebote bundesweit anbietet, des Unternehmensverbands Ratingen e.V. und METALL NRW, Arbeitgeberverbände die sich um die Sicherung von Fach- und Nachwuchskräften sorgen sowie der Allianz Bildung & Lernen e.V., die in den beteiligten Schulen Angebote zur Berufsorientierung macht und Jugendliche mit ehrenamtliche Bildungspaten und JOBcoaches individuell unterstützt.

Bei diesem zweiten Berufsparcours in Ratingen hat sich die Anzahl der beteiligten Firmen mehr als verdoppelt. Neben technischen Berufen konnten die Schüler auch den Beruf des Forstwirtes, der Drogistin und kaufmännische Berufe kennenlernen.

Die Kosten für die Durchführung wurden zu gleichen Teilen von der Agentur für Arbeit Mettmann und der Dumeklemmer-Stiftung, die Bürgerstiftung in Ratingen, getragen.

20181011-DSCF3736bWolfgang Mai, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Mettmann, und Ina Bisani, Vorsitzende der Dumeklemmer-Stiftung, haben sich bei einem Rundgang und in Gesprächen mit Mitarbeitern der Unternehmen sowie der Jugendlichen vom Format und der Resonanz überzeugt und den Berufsparcours als ein gutes Format für Jugendliche bei der Berufsorientierung gelobt.

Das gemeinsame Ziel aller Kooperationspartner und Förderer ist es, ein jährliches Angebot in Ratingen zu etablieren, an dem sich die lokalen Unternehmen und Betriebe aus verschiedenen Berufsfeldern beteiligen. Diese haben so die Chance, in kurzer Zeit einen geschulten Blick auf viele junge Menschen zu werfen, um Talente zu entdecken und persönlich anzusprechen. Gleichzeitig werben sie für ihre Unternehmen und ihre Branche, informieren über die duale Ausbildung und schaffen für die Schüler und Schülerinnen Chancen im Übergang von Schule und Beruf. Die Palette der Berufe und die Zahl der Stationen ist noch ausbaufähig. Wünschenswert ist die Beteiligung des Handwerks beim Berufsparcours.